Mit diesen 10 Investment-Tipps zu Ihrer erfolgreichen Geldanlage

Investment Tipps

Vor jeder Investition sollten sich Anleger stets ihr Ziel vor Augen führen, das sie mit Ihrer Investition verfolgen und sich ihrem Anlagehorizont und ihrer Risikotoleranz bewusst sein. Dies bildet die Grundlage für die Auswahl der passenden Anlageklasse. Ist die ideale Geldanlage gewählt, beginnt der Investitionsprozess.
Damit auch Sie bestens auf Ihre ersten Investitionen vorbereitet sind, finden Sie im Folgenden nützliche Tipps für eine erfolgreiche Geldanlage.

Tipp 1: Tilgung vorhandener Schulden

Anleger sollten wenn möglich offene Kredite und Schulden vor dem Investieren tilgen. Dabei geht es insbesondere um Kredite mit hohen Zinsen, wie beispielsweise Kreditkartenschulden. Nur so können Investoren mit Klarheit und der nötigen Flexibilität, die es für eine Geldanlage benötigt, starten.

Tipp 2: Anlagebetrag festlegen

Ein Tipp, den jeder Anleger, besonders Einsteiger, beachten sollte, ist zunächst einmal klein anzufangen. Dabei sollten Anleger genau überlegen, wie viel Geld sie anlegen können. Hierbei sollten Investoren stets darauf achten, ob Ihnen auch bei Verlust dieses Geldes genügend liquide Mittel zur Verfügung stehen.
Investoren starten am besten mit kleineren Summen und verteilen diese auf verschiedene Anlageklassen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass sie ihr Risiko verringern und zum anderen, dass sie so schneller Erfahrungen mit unterschiedlichen Assets sammeln. Anleger werden schnell merken, welche Anlagen ihnen besonders zusagen und werden auch aus ihren Fehlern lernen.

Tipp

Fehler und Verluste gehören auch bei dem Vermögensaufbau dazu und sind mitunter wichtig, wenn man aus diesen für die Zukunft lernt.

Tipp 3: Rücklage anlegen

Nicht nur die Auswahl des Anlagebetrags ist wichtig. Auch das Anlegen einer Rücklage ist essentiell. Mit dieser können Investoren auch auf unerwartete Ereignisse reagieren. Anleger können somit notfalls auch Kurseinbrüche aushalten, ohne zur Liquidierung der Anlage gezwungen zu sein. Weiterhin ist es Investoren durch eine Rücklage möglich stets über genügend liquide Mittel zu verfügen, mit der sie in der zeit von Kurskorrekturen günstige Zukäufe tätigen können. Auf diese Weise stellen Anleger sicher, dass sie zur Gewinnmaximierung ausreichend flexibel bleiben und Anlagen erst verkaufen können, wenn sich der richtige gewinnbringende Zeitpunkt bietet.
Für die Absicherung durch eine Rücklage eignet sich beispielsweise ein Tagesgeldkonto. Bei diesem erhalten Anleger derzeit zwar nur sehr geringe bis keine Zinsen, allerdings können sie jederzeit auf ihr Geld zugreifen und von der Liquidität profitieren.

Tipp 4: Genau informieren

Sich genau über die jeweilige Geldanlage zu informieren, ist selbstverständlich für die meisten Anleger. Hierbei ist entscheidend, dass Investoren das Asset in allen Bereichen umfassend verstanden haben und genau erklären können, durch welche Faktoren die Anlageklasse beeinflusst wird. Es ist also wichtig, sich bewusst zu machen, in welchen Fällen profitiert wird und durch welche Gegebenheiten Verluste erlitten werden können.

Tipp

Aussagen von Beratern oder Vermittlern sollten stets kritisch hinterfragt werden. Anleger sollten sich dabei auch immer selbst informieren.

Tipp 5: Je früher der Einstieg, desto besser

Für einen frühen Einstieg in das Investieren gibt es viele Gründe. Anleger können beispielsweise von wieder angelegten Erträgen und Dividenden profitieren. Dadurch können sie stetig Vermögen aufbauen.
Weiterhin erhöht sich bei längerer Laufzeit in den meisten Fällen auch die Rendite und Investoren erhalten bessere Konditionen, wie zum Beispiel bei Festgeldanlagen.
Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich aus einer beliebten Investment-Faustregel: Zieht man das Alter des Investors von 100 ab, so erhält man den Anteil in Prozent, den der Anleger in risikoreiche Anlagen investieren sollte. Ein 30-jähriger Anleger sollte demnach 70% seiner Depots in Wertpapiere anlegen. Der Grund ist hierbei, dass ein junger Investor mehr Zeit hat, Kursschwankungen wieder auszugleichen.
Ein weiterer Grund so früh wie möglich mit der Geldanlage zu beginnen ist der Zinseszinseffekt. Werden beispielsweise 200€ zu einem Zinssatz von 5% angelegt, so erhält der Anleger nach einem Jahr 10€ Zinsen. Das ist zunächst kein hoher Betrag, allerdings ist es entscheidend, ob der Investor nun diese 10€ auszahlen lässt oder diese auf seinem Konto hält. Wenn diese 210€ nun weiterhin zu einem Zinssatz von 5% angelegt werden, erhält der Anleger bereits 220,50€ nach zwei Jahren. Diese 50 Cent sind hierbei die Zinseszinsen der erneut angelegten 10€. Hebt der Investor die 10€ allerdings ab und verwendet sie für den Konsum, so erhält er im zweiten Jahr erneut lediglich 10€ Zinsen.

Tipp 6: In mehrere Geldanlagen investieren

Die Diversifikation des Portfolios ist essentiell. Nur so kann das Risiko beim Investieren minimiert werden. Bei der Diversifikation wird darauf geachtet, in verschiedene Anlagen unterschiedlicher Anlageklassen zu investieren. So werden sichere und chancenreiche Anlagen miteinander kombiniert.
So werden potenzielle Verluste einer Anlageklasse durch potenzielle Gewinne einer anderen Anlageklasse kompensiert. Idealerweise bleibt so die Gesamtrendite des Portfolios positiv und das Risiko überschaubar.

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Tipp 7: Versteckte Gebühren und Kosten beachten

Besonders wichtig ist es, dass Anleger genau prüfen, mit welchen Kosten und Gebühren die jeweilige Geldanlage verbunden ist, denn hohe Gebühren können die Rendite erheblich beeinflussen. Besonders hohe Kosten tragen vor allem aktiv gemanagte Fonds. Bei ihnen fallen Ausgabeaufschlag, Transaktions-, Depot- und Performancegebühren an.
Aber auch bei anderen Anlageklassen fallen bestimmte Kosten und Gebühren an. Aus diesem Grund eignen sich in vielen Fällen Direktbanken oder Online-Broker als Vermittler besser als die klassische Bank.
Eine Ausnahmen bilden hier Schiffsinvestments. Mit einer Investition in diese Anlageklasse fallen für Investoren keine Kosten oder Gebühren an.

Tipp 8: Besteuerung und Inflation berücksichtigen

Vor dem Investieren konzentrieren sich die meisten Anleger insbesondere auf die Renditechancen. Dabei sollten sie allerdings nicht vergessen, dass die Kapitalerträge anschließend versteuert werden.
Die meisten Gewinne unterliegen der Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer) Anwendung. Diese beträgt derzeit 25%. Zu dieser kommen 5,5% Solidaritätszuschlag und für manche Personen die Kirchensteuer. Bei Schiffsinvestments ist das anders. Diese unterliegen der Tonnagebesteuerung. Durch diese profitieren Anleger von einer erheblich niedrigeren steuerlichen Belastung, da diese in der Regel lediglich bei unter 1% auf den ausgeschütteten Gewinn liegt.

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Anleger sollten die derzeitige Inflationsrate von 1,1%, besonders bei Tages- und Festgeldkonten, beachten. Durch diese verliert das Kapital an Wert, auch wenn die Investoren Zinsen erhalten.

Beispielrechnung

Anlagebetrag: 3.000€
Anlagezeitraum: 10 Jahre
Inflationsrate: 1,1%

Zukünftige Kaufkraft nach 10 Jahren: 2713€ → Kaufkraftverlust von 287€

Tipp 9: Keine unüberlegten und übereilten Handlungen

Insbesondere in Bezug auf Aktien gilt: Investoren sollten sich nicht von der allgemeinen Stimmung anstecken lassen, vor allem wenn es um negative Kursschwankungen geht. Anleger sollten ihren Plan verfolgen und weiterhin konsistent bleiben. Mit der Zeit können sich Kursschwankungen bei Aktien beispielsweise ausgleichen. Anleger sollten ihre Schritte genau überdenken und keine Entscheidung übereilen. Investoren sollten ihre Anlagen nicht übereilt verkaufen, sondern nur, wenn diese nicht mehr dem Investitionsplan entsprechen. Genauso gilt es bei Aktienrallys darüber nachzudenken entgegen dem allgemein positiven Sentiment teilweise Gewinne mitzunehmen.

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Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
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