Alternative Investmentfonds mit starker Rendite

Alternative Investmentfonds mit starker Rendite

Tages- und Festgeld stecken im Zinstief, die Börsen stagnieren, am Immobilienmarkt droht eine Blasenbildung: Höchste Zeit für Privatinvestoren, sich nach anderen Anlageformen umzusehen. Zum Beispiel nach alternativen Investmentfonds mit größeren Renditechancen. Lesen Sie hier, welche Investments sich als Ergänzung des Anlageportfolios anbieten. 

Alternative Investmentfonds: Geldanlage in klassische Sachwerte

In Zeiten niedriger Zinsen rücken zunehmend alternative Geldanlagen in den Fokus von Investoren. Denn sie bieten, verglichen mit klassischen Anlageformen, die Chance auf eine deutlich höhere Rendite. Das gilt zum Beispiel für alternative Investmentfonds (AIF), worunter nicht an der Börse notierte Beteiligungen zu verstehen sind.

AIF bieten Anlegern die Möglichkeit, auch kleinere Summen in Projekte zu investieren und von den Gewinnen zu partizipieren. Die Anlagemöglichkeiten sind vielfältig und reichen von außerbörslichen Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen (Private Equity) bis zu klassischen Sachwerten. Beispiele dafür sind:

  • Schiffe
  • Container
  • Flugzeuge
  • Immobilien
  • Grundstücke wie zum Beispiel Waldflächen

Solche alternativen Investments bieten die Chance auf jährliche Renditen von 4 Prozent und mehr. In manchen Fällen können Anleger auch direkt in einzelne Projekte investieren, also ohne den Umweg über einen alternativen Fonds. So vermittelt die Hamburger New Shore Invest Schiffsbeteiligungen in Form von Wertpapieren. Da Anleger als Eigenkapitalgeber investieren, können sie von laufenden Ausschüttungen und einer möglichen Wertsteigerung der Schiffe profitieren.

Alternative Geldanlagen in regenerative Energien

Mittlerweile gibt es auch eine Reihe alternativer Investmentfonds zur Finanzierung von Projekten im Bereich der regenerativen Energien: Ob Solar- und Windparks oder Wasserkraftanlagen – viele innovative Ideen lassen sich mithilfe von Geld aus alternativen Fonds realisieren. Je nach Fonds und Projekt liegt die Wert-Performance bei bis zu plus 30 Prozent in einem Jahr.

Chancenorientierte Anleger, die Geld in solche Projekte investieren, gehen allerdings immer ein deutlich höheres Verlustrisiko ein als konservative, auf Sicherheit bedachte Investoren. Darum eignen sich alternative Investmentfonds lediglich als kleinere Beimischung zum Anlageportfolio.

Wie funktioniert ein alternativer Investmentfonds?

AIF werden in der Regel von Kapitalverwaltungsgesellschaften ausgegeben. Sie entscheiden darüber, in welche Projekte das bei den Anlegern eingesammelte Geld fließen soll. Die Gesellschaft legt auch das geplante Platzierungsvolumen und die Zeichnungssumme pro Anleger fest. Letztere beträgt meist zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Gebühr für das Fondsmanagement, die meist bei 5 bis 7 Prozent der Zeichnungssumme liegt. 

Ist das Platzierungsvolumen erreicht, wird der Fonds geschlossen. Für die vorher vereinbarte Laufzeit – je nach Projekt zwischen circa fünf und 30 Jahren – sind die Anleger grundsätzlich an ihre Beteiligung gebunden. Ein vorzeitiger Verkauf ist jedoch über den sogenannten Zweitmarkt möglich.

Bildnachweis: iStock, 1091301344, prachanart

Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.