Erfolgreich Geld anlegen für die Rente: Erst Risiko, dann Sicherheit

Geld anlegen für die Rente

Geld anlegen für die Rente – ein Langzeitprojekt, das sich über Jahrzehnte erstreckt. Je früher Privatanleger mit dem Sparen fürs Alter beginnen, desto besser. Das Sparziel ist klar definiert: Es geht darum, den gewohnten Lebensstandard nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben zu halten.

Entscheidend für eine gute finanzielle Absicherung ist eine Anlagestrategie, die an der verbleibenden Zeit bis zum Ruhestand ausrichtet ist. In jüngeren Jahren empfiehlt es sich, dass Anleger bei der Geldanlage ein gewisses Risiko eingehen. Parallel sollten sie stetige Investitionen auch kleinerer Summen über viele Jahre tätigen.

Was das konkret bedeutet und welche Investmentprodukte für eine erfolgreiche Geldanlage zur Altersvorsorge zur Auswahl stehen, lesen Sie hier.

Geld anlegen für die Rente: Mut zum Risiko zahlt sich aus

Mit der gesetzlichen Rente allein werden künftige Ruheständler ihren Lebensstandard oftmals nicht halten können. Bis 2030 sinkt das Niveau der Standardrente vor Abzug der Steuern schrittweise auf etwa 45 Prozent des durchschnittlichen Einkommens. Geld für die Rente anzulegen ist deshalb unverzichtbar, um die drohende finanzielle Lücke zu schließen.

Wer früh mit der privaten Altersvorsorge beginnt, kann im Lauf der Jahre ein komfortables finanzielles Polster erwirtschaften. Jüngere sollten zum Kapitalaufbau etwas risikofreudiger investieren, um eine höhere Rendite zu erzielen und einen Kapitalstock aufzubauen. Zu diesem Vorgehen raten auch Verbraucherschützer.

Infrage kommen beispielsweise Investments in Aktienfonds und sogenannte ETFs, Exchange-Traded Funds. Dabei handelt es sich um Fonds, die nicht aktiv gemanagt werden, sondern an einen Index wie MSCI World oder DAX gekoppelt sind.

Als chancenreiche Beimischung zum Portfolio sind Beteiligungen an Projekten oder Sachwerten wie zum Beispiel Schiffe möglich. Der Anteil spekulativer Investments am Gesamtportfolio sollte in jüngeren Jahren rund 30 bis 40 Prozent betragen.

Das restliche Budget für die Altersvorsorge ist gut in sichereren Investments angelegt. Dazu zählen unter anderem staatlich geförderte Vorsorgemodelle wie Riester-Verträge und langfristige Sparpläne. Auch eine Immobilie und Betriebsrenten tragen zur Absicherung im Alter bei.

Regelmäßige Investitionen erhöhen die Rendite

Erfolgreich Geld für die Rente anlegen: Das bedeutet auch, stetig zu investieren. Gut geeignet sind Fondssparpläne, in die regelmäßig kleine Summen fließen. Nach Einschätzung von Vorsorgeexperten reicht es aus, monatlich 50 Euro über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren zu investieren, um eine solide finanzielle Basis für später zu erwirtschaften. Schwächephasen an den Börsen fallen für Aktienfondssparer bei derart langen Anlagezeiträumen kaum ins Gewicht.

Unter stetigen Investments ist auch die rasche Reinvestition frei gewordener Gelder zu verstehen. Läuft beispielsweise eine rentable Beteiligung an einem Schiffbauprojekt aus, sollte der Einsatz nebst Rendite sofort in ein neues Projekt fließen. So kann das Geld kontinuierlich Erträge erwirtschaften.

Anlagestrategie: Gewinne rechtzeitig vor der Rente realisieren

Beim Geldanlegen für die Rente wäre es aber grundfalsch, bis zum Ruhestand auf chancenreiche Investments zu setzen. Anlagen mit der Aussicht auf hohe Rendite bergen zugleich ein hohes Verlustrisiko. Geht ein größerer Betrag kurz vor der Rente verloren, bleibt womöglich nicht mehr genügend Zeit, den Verlust wettzumachen.

Darum ist bei der Geldanlage zur Altersvorsorge ein aktives Portfolio-Management sehr wichtig. Privatinvestoren sollten ihr Geld mit zunehmendem Lebensalter schrittweise umschichten und von ertrag- und risikoreichen Anlagen in sichere Investments wechseln. Die Höhe der Rendite ist bei der Umschichtung zweitrangig: Mit dem näher rückenden Ruhestand steht nicht mehr der Ertrag im Vordergrund, sondern die Absicherung des über die Jahre erwirtschafteten Vermögens.

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Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.