Aktien, Fonds und Co. – Mit dem Investment in Wertpapiere langfristig ein Vermögen aufbauen

Wertpapiere kaufen
Anleger, die ein Vermögen oder ein passives Einkommen aufbauen möchten, wird empfohlen, zusätzlich in risikoreichere Geldanlagen zu investieren. Für Privatanleger können daher Wertpapiere eine attraktive Geldanlage für die Beimischung in einem diversifizierten Anlageportfolio darstellen. Denn aufgrund der aktuellen Niedrigzinsen können Wertpapiere mehr Renditen erzielen, als zum Beispiel klassische Geldanlagen wie Spar- oder Tagesgeldkonten. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Wertpapieren, wie zum Beispiel Aktien oder Schiffswertpapiere, die sich jeweils hinsichtlich ihrer Anlagerisiken und Renditechancen unterscheiden. Erfahren Sie in diesem Beitrag alles über die Vorteile und Risiken von ausgewählten Wertpapieren.

Wertpapiere als Geldanlage

Die bekannteste Form von Wertpapieren sind sicher Aktien. Doch es gibt noch weitere, sehr unterschiedliche Formen dieser Anlageklasse. Innerhalb der Wertpapiere wird grundsätzlich zwischen festverzinslichen und variabel verzinsten Wertpapieren unterschieden: Mit festverzinslichen Wertpapieren können Anleger, aufgrund des festen Zinssatzes innerhalb einer Laufzeit, ihre Einnahmen besser planen. Allerdings bedingt diese höhere Sicherheit auch geringere Renditen als bei einem Investment mit höherem Risiko. Hierzu gehören zum Beispiel Staats- und Unternehmensanleihen mit hoher Bonität, oder festverzinslich gestaltete Genussscheine und Zertifikate.

Bei den variabel verzinslichen Wertpapieren hingegen können Anleger Renditen in Abhängigkeit von den theoretisch unendlichen Kursentwicklungen erzielen. Somit ist diese Anlagemöglichkeit zwar besonders attraktiv, dafür aber durch die Verlustbeteiligung auch risikoreicher und die Renditen fallen unterschiedlich hoch oder niedrig aus. Zu dieser Form der Wertpapiere zählen Aktien, Zertifikate oder Indexfonds (ETF).

Wertpapiere kaufen: Eine langfristige Geldanlage

Anders als bei klassischen Geldanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld, ist der Anlagehorizont von Wertpapieren weiter gefasst. Deshalb gehören Wertpapiere zu den langfristigen Geldanlagen. Ein langfristiger Anlagehorizont kann ein idealer Weg zum Vermögensaufbau für die Zukunft sein und hat eine Laufzeit bis zehn Jahren und mehr.

Wertpapierdepot: Auf die Gebühren kommt es an

Um Wertpapiere zu kaufen, benötigen Anleger ein Wertpapierdepot, welches Investoren auf unterschiedlichen Wegen erwerben können: Erste Ansprechpartner sind häufig Banken und Sparkassen, die potenzielle Anleger vor einem Wertpapierkauf umfassend beraten. Auch über Direktbanken und Online-Broker können Investoren Wertpapiere erwerben. All diese Anbieter bieten spezielle Wertpapierdepots an, um die gekauften Wertpapiere zu verwalten und weiter zu verkaufen. Die Kosten hierfür können sehr unterschiedlich sein und die Ordergebühren variieren mitunter stark. Für Anleger ist es daher notwendig, sich verschiedene Wertpapierdepots im Detail anzusehen und zu vergleichen. So vermeiden Investoren zu viel Geld für ihr Depot zu bezahlen und ihre Renditen aus der Anlage in Wertpapiere somit zu schmälern.

Tipp

Ordergebühren beschreiben die Transaktionskosten eines Depots. Diese fallen erst an, wenn Anleger mit Wertpapieren handeln. Depotgebühren hingen werden, je nach Anbieter, monatlich, quartalsweise oder jährlich für die Führung des Depots berechnet.
Im Internet bieten viele Banken Wertpapierdepots auch ohne Depotgebühren an. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Depots günstiger sind. Zum Teil fallen dann die weitere Kosten, wie Limitgebühren oder Transaktionskosten, im Vergleich zu anderen Anbietern deutlich höher aus.

In Wertpapiere investieren

Vor einem Kauf von Wertpapieren sollten Anleger sich umfassend über die Risiken und prognostizierten Renditen der unterschiedlichen Wertpapiere informieren. Ein Kauf nur aufgrund der möglichen Renditen kann für Investoren sehr risikoreich sein: Aktien und andere Wertpapiere sollten daher immer in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Das bedeutet, Investoren sollten die Performance und Renditen der letzten Monate und Jahre sowie die Prognosen für den zukünftigen Verlauf der Geschäfte des Wertpapiers, aber auch die aktuelle Marktsituation im Detail zu betrachten.

Vorteile und Risiken der Geldanlagen in Wertpapiere

Neben Anleihen, Aktien, Fonds oder auch Genussscheinen sowie Pfandbriefen gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Wertpapieren, die für Anleger chancenreiche Anlagemöglichkeiten sein können. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen fünf verschiedene Wertpapiere vor.

Aktien

Aktien gehören wahrscheinlich zu den prominentesten Wertpapieren. Hierbei beteiligen sich Anleger an Unternehmen und können in Form von Kurssteigerungen und Dividenden von den Gewinnen profitieren. Allerdings partizipieren Anleger auch an möglichen Verlusten – das kann nicht nur die Rendite schmälern, sondern auch zu einem Teil- oder Totalverlust des investierten Kapitals führen. Demnach können Anleger mit Aktien zwar hohe Renditen erzielen, gehen aber auch das Risiko eines Teil- oder Totalverlustes des eingesetzten Kapitals ein. Anleger sollten sich vor einem Aktieninvestment detailliert über das jeweilige Unternehmen informieren.

Anleihen

Anleihen gehören zu den festverzinslichen Wertpapieren. Im Gegensatz zu Aktien, wodurch der Aktionär am Unternehmensgewinn beteiligt wird, können Anleger durch eine Anleihe von einem festen Zins profitieren. Das bedeutet: Investoren leihen einem börsennotierten Unternehmen Kapital für eine vereinbarte Laufzeit. Der Emittent verpflichtet sich daraufhin zur Rückzahlung des vom Anleger eingesetzten Kapitals und Zahlung eines vereinbarten Zinses. Diese Wertpapierform gilt im Vergleich zu Aktien als risikoärmer, wobei die Bonität der Emittentin hierfür entscheidend ist. Denn auch bei Unternehmensanleihen besteht im Falle der Insolvenz der Emittentin ein Totalverlustrisiko. Bei Staatsanleihen von Industrieländern mit sehr guter Bonität, wie zum Beispiel Deutschland, ist dieses Risiko in der Regel nicht existent, allerdings erzielt man mit Staatsanleihen aktuell nur eine sehr geringe Rendite: Z.B. hat eine 10-jährige Bundesanleihe (Staatsanleihe) derzeit einen Zinssatz von -0,52 Prozent (Stand März 2020). Investoren erzielen aktuell somit sogar eine Negativrendite.

Fonds

In einen Fond zahlen mehrere Anleger ihr Kapital ein, sodass jedem von ihnen ein Anteil an dem Gesamtvermögen des Fonds zuteil wird. Zu dieser Anlageklasse gehören Aktienfonds, Indexfonds (ETFs), Rentenfonds, Immobilienfonds oder Rohstofffonds. Der Vorteil: Anleger investieren nicht nur in eine Aktie oder in nur eine Anleihe, sondern in einen Korb aus vielen Assets. So kann das Risiko gestreut werden. Verlieren Anlageklassen an Wert, kann das durch Gewinnsteigerungen anderer Anlageobjekte somit ausgeglichen werden. Dennoch gehören Fonds zu den risikoreichen Wertpapieren und sind häufig von dem Investitionsgeschick des Fondsmanagers abhängig. Das bedeutet, dass Anleger die Investmententscheidungen nicht selbst treffen, sondern einem professionellen Fondsmanager überlassen. Fonds gehören deshalb zu den aktiv gehandelten Geldanlagen und berechnen auf Grund dessen hohe Verwaltungsgebühren.

Eine Sonderform dieser Wertpapierform sind börsengehandelte Fonds, sog. ETFs (Exchange Trades Funds). Diese Fonds werden meistens passiv verwaltet. Das heißt: Das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Analysen, sondern bildet die Wertentwicklung einer vorab definierten Benchmark in Form eines Finanzindexes nach. Im Gegensatz zu aktiven Fonds sind die Verwaltungskosten bei passiv verwalteten ETFs um ein vielfaches geringer.

Zertifikate

Zertifikate sind so genannte Derivate und kommen in den unterschiedlichsten Formen vor. Zu den beliebtesten gehören Hebel-, Knock-out, oder Faktorzertifikate. Dabei haben alle Derivate eines gemein: Der Wert bemisst sich nicht nach Angebot und Nachfrage des Zertifikates selbst, sondern an der Wertentwicklung eines Basiswertes, wie zum Beispiel Devisen, Aktien, Indices oder Rohstoffe. Mit dieser Form des Wertpapiers können Anleger mit relativ geringem Kapitaleinsatz überproportional an einer positiven oder negativen Entwicklung des Basiswertes partizipieren. Dieser Hebel (Multiplikator) bewirkt eine vielfach künstlich verstärkte Kursentwicklung im Vergleich zum Basiswert. Ein Vorteil von Zertifikaten ist, dass Anleger für ein Investment nur einen geringen Kapitaleinsatz benötigen. Bei einigen Zertifikatstypen erhalten Anleger sogar den Zugang zu sonst verschlossenen Märkten, wie zum Beispiel zum Rohstoffmarkt: Erst seit wenigen Jahren können nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatanleger am Handel mit Rohstoffen partizipieren.

Auf Grund des hohen Hebels von Zertifikaten, besteht allerdings auch ein sehr hohes Verlustrisiko. Zertifikate eignen sich ausschließlich für sehr erfahrene und sehr risikofreundliche Anleger. Totalverluste können sich in innerhalb weniger Minuten ergeben. Ein weiterer Nachteil von Zertifikaten besteht darin, dass Anleger im Falle einer Insolvenz der emittierenden Bank mit einem Totalverlust rechnen müssen. Aufgrund der nicht überschaubaren Anzahl an unterschiedlichen Zertifikaten und des hohen Verlustrisikos sind Zertifikate komplexe Anlageprodukte, die unerfahrenen Anlegern nicht zu empfehlen sind.

Optionsscheine

Auch Optionsscheine gehören zu den Derivaten, d.h. unterliegen der Wertentwicklung eines Basiswertes, wie z.B. Aktien. Mit einem Optionsschein erhalten Anleger das theoretische Recht, eine bestimmte Aktie zu einem vorher festgesetzten Kurs innerhalb oder am Ende eines fest vereinbarten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen. Kurz gefasst: Anleger können mit dem Spekulieren auf steigende oder auch fallende Kurse Rendite erzielen – dank des Hebels überproportional zum Basiswert. Das Prinzip von Optionsscheinen entspricht somit einer Wette: Der Anleger setzt darauf, dass der Kurs, beispielsweise einer Aktie, innerhalb eines Jahres über einen bestimmten Betrag hinaus steigt oder fällt. So können Anleger auch Rendite erzielen, selbst wenn der Aktienkurs nach unten fällt. Optionsscheine eignen sich für besonders erfahrene Anleger, die die Risiken dieser Wertpapierform bereits gut abschätzen können. Denn mit diesen Wertpapieren können zwar enorm hohe Renditen erzielt werden, allerdings droht auch der schnelle Totalverlust des Kapitals.

Bereits diese fünf verschiedenen Wertpapiere zeigen, wie unterschiedlich diese Anlageklasse hinsichtlich ihrer Anlagerisiken und Renditechancen sein können. Eine weitere interessante Form der Wertpapiere stellen Schiffsinvestments dar.

Schiffsinvestment als chancenreiche Wertpapieranlage

Schiffsinvestments über New Shore Invest sind ebenfalls Wertpapiere und stellen eine interessante langfristige Geldanlage dar. Über die Plattform New Shore Invest können Anleger in aussichtsreiche Schiffsprojekte investieren und so Miteigentümer eines Schiffes werden. Dabei werden sie an Gewinnen aus Charterraten beteiligt und partizipieren an einer möglichen Wertsteigerung des Schiffes. Der Vorteil: Trotz aktueller Niedrigzinsen können Anleger attraktive Renditen erwirtschaften und folglich Kapital aufbauen.

Neben den klassischen Anlageformen wie Festgeld, Aktienfonds oder Tagesgeld können die Schiffswertpapiere das Anlageportfolio deutlich aufwerten. Über die Vermittlungsplattform New Shore Invest können Anleger attraktive Renditen von bis zu 7% p.a.* und mehr erzielen. Dank der geringen Einlagesumme eignen sich Schiffsinvestments besonders gut für die Beimischung im Portfolio. Zusätzlich werden Schiffswertpapiere, ähnlich der Aktien, auch künftig auf einem Zweitmarkt handelbar sein.

Interessant

Ein Privileg der deutschen Handelsschifffahrt ist die Tonnagesteuer. Dank dieser zahlen Anleger in der Regel unter 1% Steuern auf den ausgeschütteten Gewinn. Dadurch bleibt Investoren deutlich mehr von ihren Renditen als bei der Anwendung der Kapitalertragssteuer in Höhe von 25%.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl an ganz unterschiedlichen Wertpapieren, mit denen Anleger die Chance auf deutlich höhere Renditen haben, als mit den klassischen Geldanlagen, wie Spar- oder Tagesgeldkonten. Allerdings ist diese Assetklasse auch risikoreicher. Zudem unterliegen die Renditen von Aktien, Anleihen oder Fonds der Kapitalertragssteuer in Höhe von 25%, wodurch die Erlöse geschmälert werden.

Eine besondere Form der Wertpapiere stellen Schiffsinvestments, wie sie die Plattform New Shore Invest anbietet, dar. Dank der Tonnagesteuer zahlen Anleger hierbei in der Regel unter 1% Steuern auf den ausgeschütteten Gewinn. Schiffswertpapiere eignen sich daher als potenziell renditestarker Baustein zur Beimischung in ein diversifiziertes Investmentportfolio.

Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.