In ETFs investieren: Eine kostengünstige Ergänzung im diversifizierten Anlageportfolio

Langfristige Geldanlage

Neben aktiv gemanagten Fonds haben Anleger auch die Möglichkeit in passiv gemanagte Fonds zu investieren: Dazu gehören unter anderen auch die sogenannten ETFs (Exchange Trades Funds). Mit einer Anlage in ETFs können Privatanleger über einen langfristigen Anlagehorizont und mit der richtigen Anlagestrategie bereits geringe Summen investieren, um beispielsweise für eine zusätzliche Altersvorsorge vorzusorgen. Erfahren Sie in diesem Beitrag welche Möglichkeiten sich Anlegern für die Investition in ETFs bietet und was beim Kauf von ETFs beachtet werden sollte.

Was sind ETFs?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind Fonds, die ähnlich wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Diese Fonds werden jedoch nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert. In dem meisten Fällen ist die Anlagestrategie von ETFs passiv. Das bedeutet: Im Gegensatz zu aktiven Fonds, wo ein Fondsmanager fortlaufend die Märkte beobachtet und analysiert, bilden passiv gemanagte Fonds eine, im Regelfall durch einen Börsenindex, vorgegebenen Benchmark (Vergleichsmaßstab) nach. Mit ETFs können Privatanleger bereits mit einer niedrigen Investitionssumme beispielsweise in viele verschiedene Aktien oder Anleihen welt­weit investieren.

ETFs werden als Sondervermögen verwaltet. Das bedeutet, dass die Kapitalgesellschaft das Fondsvermögen getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft für die Anleger verwaltet. Rechtlich gesehen, gehört das Fondsvermögen somit den Anlegern und nicht der Fondsgesellschaft. Im Falle einer Insolvenz der Investmentgesellschaft ist das Kapital der Anleger somit vor dem Gläubigerzugriff geschützt.

Kurz erklärt: Wie funktioniert ein Index

ETFs entwickeln sich wie der zugrundeliegende Index. Zu den Indizes  gehören zum Beispiel die beiden amerikanischen Leitindizes Dow Jones und Standard & Poor’s 500 sowie die großen europäischen Standardwerte-Indizes EuroStoxx 50 und Stoxx 50. Vor einem Kauf von ETFs müssen Anleger somit entscheiden, in welchen Index sie investieren wollen. Dabei sollten sie genau verstehen, was ein Index ist. Lesen Sie nachfolgend am Beispiel des Deutschen Leitindex DAX wie ein Index funktioniert.

DerDeutsche Aktienindex DAX umfasst die 30 wichtigsten deutschen Unternehmen und repräsentiert rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland. Dazu gehören beispielsweise Adidas, Daimler, BMW und SAP. Hierbei kann sich die Zusammensetzung des Index in regelmäßigen Abständen ändern – Aktien werden neu aufgenommen oder verlassen den Index. Die Zusammensetzung des Deutschen Leitindex DAX wird etwa viermal jährlich überprüft.

Ausschlaggebend für die Position eines Unternehmens im DAX ist nicht der Börsenwert oder das gesamte Kapital eines Unternehmens, sondern nur die Menge an Aktien, die dem Börsenhandel zur Verfügung steht (Streubesitz-Marktkapitalisierung). So trägt jedes Unternehmen mit einer unterschiedlichen Gewichtung zum Punktestand des Index bei. Dieser fasst also die Aktienwerte (und ausgeschütteten Dividenden) der Unternehmen als einen Wert zusammen und bildet die Kursentwicklungen zu jedem Zeitpunkt ab. Der Deutsche Aktienindex kann also als Durchschnitts-Barometer für die gesamte deutsche Wirtschaft betrachtet werden.

Tipp

Der Begriff “Index” ist nicht geschützt. Banken können somit beliebig neue Indizes gründen, auf deren Basis sie ETFs herausgeben, die häufig sehr teuer sind. Anleger sollten daher ETFs nur von bekannten und bewährten Indizes kaufen.

Der DAX wurde so festgelegt, dass 1.000 Punkte dem DAX-Stand am 31. Dezember 1987 entsprechen. Somit ist ein DAX-Punkt ein Tausendstel des damaligen Indexwerts. Die Punkte des DAX-Index können daher nicht mit den Punktangaben anderer Indizes verglichen werden. Im Vergleich zu anderen Indizes, werden beim Deutschen Aktienindex die Dividenden in den Zählerstand einberechnet. Das bedeutet: Der Punktestand des Deutschen Aktienindex wird nicht nur durch die Kursentwicklung beeinflusst, sondern auch durch die ausgeschütteten Dividenden. Daher wird der DAX auch als Performance-Index bezeichnet. Werden die Dividenden nicht mit berücksichtigt, handelt es sich um einen Kurs-Index. Der DAX wird zwar sowohl als Performance- als auch als Kurs-Index berechnet, allerdings wird in den meisten Fällen der Dax Performance-Index angegeben – daher gilt der DAX auch als Performance-Index.

So können Anleger in ETFs investieren

Um in ETFs zu investieren, müssen Anleger zunächst einen ETF-Anbieter wählen. Mittlerweile bieten sehr viele Banken Exchange Traded Funds für Privatanleger an. Zu den bekanntesten Anbietern gehören zum Beispiel iShares, db x-trackers und Deka ETF. Investoren sollten vorab die unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleichen, denn insbesondere bei den Gebühren kann es enorme Unterschiede geben: Da ETFs häufig zu den passiven Fonds zählen und daher nicht von einem Fondsmanager gemanagt werden, fallen die Gebühren im Vergleich zu aktiven Fonds deutschlich niedrigeraus. Bei ETFs liegen die Verwaltungsgebühren in der Regel deutlich unter einem Prozent.

Zusätzlich benötigen Anleger ein Wertpapierdepot. Mit diesem können Investoren häufig auch ohne Depotgebühren ETFs über ein sogenanntes Orderformular (WKN oder ISIN)  kaufen und wieder verkaufen. ETFs gelten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds als transparenter. Der Grund: Über Börsenportale können sich Anleger jederzeit über den aktuellen Kursverlauf informieren und erfahren, wann ein günstiger Zeitpunkt für den Erwerb oder Verkauf von ETFs ist.

ETFs kaufen: Darauf müssen Anleger achten

ETFs bilden den zugrundeliegenden Index nach. Jeder Index weist dabei eine unterschiedliche Risikostreuung und Diversifikation auf. Als Beispiel: Anleger, die  DAX-ETFs kaufen, investieren in Aktien der 30 größten börsennotierten Unternehmen. Das Verlustrisiko ist demnach nur auf 30 Unternehmen verteilt. Zudem befinden sich diese Dax-Firmen nur in wenigen unterschiedlichen Branchen. Ist eine Branche innerhalb des Index, wie beispielsweise durch die wirtschaftlichen Folgen von Corona stark betroffen, wirkt sich das somit stärker auf das ETF-Vermögen der Anleger aus.

Der Eurostoxx 50 Index hingegen setzt sich aus 50 börsennotierten Unternehmen des Euro-Währungsgebiets zusammen: Im Vergleich zum DAX ist das Verlustrisiko hier auf mehr Länder und Unternehmen verteilt. Allerdings machen französische und deutsche Aktien im Eurostoxx 50 Index zusammen knapp 67 Prozent aus. Eine wirtschaftliche Krise in Frankreich könnte demnach ebenfalls für einen stärkeren Wertverlust des ETF-Vermögen sorgen. Das zeigt: Anleger sollten vor einer Investition in ETFs die jeweiligen Chancen und Risiken der Indizes genau analysieren.

Replizierende oder Swap-basierte ETFs?

ETFs können in replizierende und Swap-basierte ETFs unterschieden werden: Vor einem Kauf von ETFs sollten Anleger deshalb festlegen, in welche Art von Exchange Trades Funds  sie investieren möchten: Replizierende ETFs investieren 1 zu 1 in alle Wertpapiere des gewählten Index und stellen daher eine direkte oder vollständige Nachbildung dar (Physische Replikation). Nachteil dieses Verfahrens zur Abbildung eines Index sind die häufig höheren Kosten bei Indizes, die sehr viele verschiedene Aktien enthalten. Als Beispiel: Der ETF MSCI World umfasst mehr als 1.600 Werte. Zur Abbildung solcher Indizes müssen Fonds somit häufig Aktien kaufen und verkaufen. Dadurch können beispielsweise höhere Transaktionsgebühren für Anleger entstehenden. 

Swap-basierte ETFs hingegen bilden den Index mit Hilfe von Tauschgeschäften, den sogenannte Swaps, nach. Das bedeutet: Diese Art der ETFs dient dazu, einen Index abzubilden, ohne die Wertpapiere tatsächlich zu besitzen, die in dem Index enthalten sind. Hierbei werden die Wert­entwick­lungen der Aktien aus dem Fonds zwischen einer ETF-Gesellschaft und einer Bank getauscht: Ein Swap ist also lediglich ein Tausch und die Nachbildung des Index erfolgt somit indirekt. Nachteil ist, dass hierbei häufig ganz andere Aktien gekauft werden, als im namensgebenden Index vorhanden sind. So kann es vorkommen, dass Anleger in Finanzprodukte investieren, die sie gar nicht durchschauen. Häufig sind Swap-ETFs zwar günstiger als Replizierende ETFs, jedoch ist das Ausfallrisiko höher, da bei Swap-Partnern ein Insolvenzrisiko besteht. 

Kriterien für die ETF Auswahl?

Bei der ETF-Auswahl sollten Anleger im Vorfeld unterschiedliche Faktoren berücksichtigen. Dazu gehört zum Beispiel das Fondsvolumen, welches die Wirtschaftlichkeit eines Fonds bestimmt: Ist das Volumen eines ETF dauerhaft gering, besteht die Gefahr, dass die Fondsgesellschaft den ETF liquidiert. Zur Orientierung: In den meisten Fällen ist bei einem Fondsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro die Wirtschaftlichkeit gegeben. Weiterhin sollten Anleger auf das Fondsalter achten. Je älter ein ETF ist, desto besser ist das Produkt auf dem Markt etabliert. Das wiederum führt häufig zu einem hohen Fondsvolumen und einer höheren Liquidität. Zusätzlich sollten Anleger die Wertentwicklung von ETFs über verschiedene Zeiträume miteinander zu vergleichen. 

Einmalanlage oder ETF-Sparplan ?

Wenn Anleger, beispielsweise nach einer Erbschaft oder einem Lottogewinn, einen größeren Geldbetrag langfristig anlegen wollen, können Sie auf dem Wertpapierdepot die Einmalzahlung hinterlegen. Bereits ab einer Einmalzahlung von 1.000 Euro oder weniger können Investoren ihr Kapital anlegen. Die Einmalanlage ist als langfristige Geldanlage geeignet, die dennoch flexibel bleibt: Jederzeit können Anleger weitere ETFs verkaufen und erwerben. Durch den Zukauf weiterer Exchange Traded Funds können Kursverluste einzelner Wertpapiere wieder ausgeglichen und so eine höhere Risikostreuung erzielt werden.

Viele ETFs sind für Privatanleger auch sparplanfähig. Das bedeutet: Anstatt einer einmaligen investierten Summe können Anleger mit regelmäßigen kleineren Beträgen sparen – bereits ab 25 Euro im Monat. Ein ETF-Sparplan bietet eine hohe Flexibilität, da sich die Sparrate jederzeit anpassen oder sogar aussetzen lässt. Für Anleger, die langfristig für die Zukunft vorsorgen und ein kleines Vermögen aufbauen möchten, eignet sich ein ETF-Sparplan besonders gut. Sparplan und Einmalanlage können auch miteinander kombiniert werden: Dabei sollten Anleger auf beiden Geldanlagen mit einem längerfristigen Anlagehorizont planen.

Die verschiedenen ETF-Anlageklassen

Bei den meisten ETFs handelt es sich um Indexfonds. Aktien sind allerdings nicht die einzige Anlageklasse für für Investoren dieser Assets. Lesen Sie im Folgenden, welche Anlageklassen sich ebenfalls zur Beimischung für ein diversifiziertes Investmentportfolio eignen.

Index-ETFs

Mit Börsenindex-ETFs investieren Anleger ihr Geld in Aktien. Diese bilden die Entwick­lung von Börsenindizes nach. Geht beispielsweise der deutsche Börsen­index Dax um 1 Prozent nach oben, steigt der Wert eines Dax-ETF ebenfalls. Verliert der Dax an Wert, können auch Anleger mit Verlusten rechnen. Je nach Wahl eines Index-ETFs können Anleger ihr Risiko unterschiedlich streuen. Der Weltaktienindex MSCI World enthält zum Beispiel 1600 Aktien. Verliert eine Aktie an Wert, können die Verluste durch mögliche Wertsteigerungen anderer Aktien ausgeglichen werden. Der Nachteil: Index-ETFs können nicht besser abschneiden als der Markt selbst. Das geringere Risiko geht damit häufig auch mit einer geringeren Rendite einher. Für Anleger besteht somit ein Teil- oder Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals.

Branchen-ETFs

Mit einer Anlage in Branchen-ETFs erhalten Anleger einen einfachen Zugang, um in spezielle Branchen wie zum Beispiel Technologie, Finanzdienstleister, Banken, Konsumgüter und Energie zu investieren. Das kann sich lohnen, wenn ein Wirtschaftszweig im Vergleich zu anderen Branchen oder dem Gesamtmarkt eine erhöhte Wertentwicklung aufweist. Wird ein Werteverlust einer Branche prognostiziert, können Anleger die Gewichtung verringern und dafür in eine andere Branche mit einer positiven Erwartung investieren. Anleger können somit von wirtschaftlichen Trends profitieren. Da durch die Konjunkturphasen die Wirtschaft in unterschiedlichen Zyklen verläuft, müssen Anleger dieser ETFs die Wertentwicklungen und Nachrichten der einzelnen Branchen laufend verfolgen und die Anlagestrategie bei Bedarf immer wieder anpassen.

Renten-ETFs

Renten-ETFs investieren nicht in Aktien, sondern ausschließlich in eine Vielzahl an Anleihen, auch Rentenpapiere genannt. Diese Anlageklasse bildet die Wertentwicklung des Rentenindex nach. Im Gegensatz zum DAX wird über den Rentenindex kaum berichtet. Daher wissen Anleger häufig nicht, was aktuell im Rentenindex steckt. Ein weiterer Nachteil: Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase erzielen Anleger von Renten-ETFs nur sehr geringe Renditen. Renten-ETFs können sich aber als risikoarme Beimischung in einem diversifizierten Anlageportfolio eignen.

Rohstoff-ETFs

Mit einer Anlage in Rohstofftitel profitieren Anleger von der Wertentwicklung des jeweils abgebildeten Rohstoffs wie beispielsweise Mais, Kaffee, Kakao oder Weizen sowie Kupfer, Öl und Eisen. Eine Besonderheit: Wollen Anleger nur in einen einzelnen Rohstoff investieren, beispielsweise nur in Gold, ist dies nur über ETCs (Exchange Traded Commodities) möglich. Die Wertentwicklung eines ETCs orientiert sich dabei am Kassapreis (Preis für die Sofortlieferung) oder dem Futures-Preis (Preis für die Lieferung in der Zukunft). ETFs hingegen müssen ein Mindestmaß an Diversifizierung gewährleisten und dürfen keine physischen Rohstoffe halten. Anleger können also nur über ETC Rohstoffe physisch kaufen. Hierbei sollten Anleger die hohen Kosten für Kauf, Lagerung und Versicherung berücksichtigen.

Interessant

Das in einen ETC investierte Kapital ist kein Sondervermögen. Im Vergleich zum ETF hat der Anleger somit ein Emittentenrisiko.

Edelmetall-ETFs

Für Anleger, die zum Beispiel in Platin, Gold oder Silber investieren wollen, können sogenannte Edelmetall-ETFs interessant sein. Der Goldpreis ist zwar volatil, doch in Krisenzeiten bleibt dieser häufig stabil. Zudem bewegt sich der Goldpreis meist unabhängig von den Börsenkursen. Daher können sich Edelmetalle wie zum Beispiel Gold ideal als Beimischung im Investmentportfolio eignen. Ein Investment in Gold ist für Anleger über ETFs also auch über ETCs möglich.

Geldmarkt-ETFs

Geldmarkt-ETFs orientieren sich am Geldmarkt-Satz eines Währungsraumes und setzen sich überwiegend aus Geldmarkttiteln wie Termingeldern, Schuldscheindarlehen und in geringerem Maße aus Anleihen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr zusammen. Als Referenz wird der Zinssatz verwandt, zu dem sich Banken untereinander auf Tagesbasis Geld leihen.

Immobilien-ETFs

Bei Immobilien-ETFs besteht der zugrunde liegende Index aus Aktien von Immobilienunternehmen. Das heißt: Diese ETFs halten nicht unmittelbar Immobilien, sondern investieren viel mehr in börsennotierte Immobiliengesellschaften. Anleger können hierbei beispielsweise indirekt von den Wertsteigerungen der Immobilien und den Mieteinnahmen profitieren. Häufig entscheiden sich ETF-Investoren für Gewerbeimmobilien, aber auch Investitionen in Wohnimmobilien sind möglich.

Multi-Asset-ETFs

Mit Multi-Asset-ETFs kombinieren Anleger verschiedene Anlageklassen in einem ETF. Durch eine Zusammenstellung beispielsweise aus Rohstoffen, Anleihen und Aktien können Anleger so eine noch höhere Risikostreuung erzielen und dadurch das Anlagerisiko reduzieren. Je nach Zusammensetzung und Gewichtung der unterschiedlichen Anlageklassen können die Renditen unterschiedlich ausfallen. Zudem können Anleger mithilfe der verschiedenen Assets flexibel auf die aktuellen Marktsituationen reagieren. Häufig übernehmen ETF-Anbieter für Investoren die Entwicklung von Multi-Asset-Portfolios. Das spart Anlegern zwar Zeit, jedoch entstehen hier häufig auch zusätzliche Kosten.

Fazit: Geldanlagen in ETFs

Für Anleger, die eine Alternative zu Aktieninvestments oder aktiv gemanagten Fonds suchen, stellen langfristig angelegte ETFs eine günstige Alternative dar, da hierbei keine Fondsmanager nötig sind und die Verwaltungskosten somit um ein vielfaches geringer ausfallen. Bei Aktien-ETFs können Anleger zudem jederzeit in den Börsennachrichten den Punktestand des jeweiligen Index verfolgen und somit auch den Erfolg der Exchange Traded Funds im Blick behalten. Der Nachteil: Da ETFs den jeweiligen Index abbilden, können die Renditen meist auch nicht höher ausfallen als der Markt selbst. Das geringere Risiko geht somit häufig auch mit einer niedrigeren Rendite einher. Als Beimischung eines diversifizierten Investmentportfolios können ETFs jedoch für Anleger sinnvoll sein. Zusätzlich können Exchange Traded Funds zur weiteren Risikostreuung mit anderen Anlageklassen kombiniert werden. Hierfür eignen sich zum Beispiel Schiffswertpapiere, wie sie die Plattform New Shore Invest anbietet.

Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
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