Kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage: welcher Anlagehorizont sich für Sie eignet

Langfristige Geldanlagen

Für ein ideales Anlagen-Portfolio ist neben verschiedenen Anlageklassen auch eine Variation des Anlagenhorizonts nötig. Der Anlagehorizont beschreibt dabei die Dauer, die ein Anleger beabsichtigt, eine Anlage (Asset) zu halten. Hierbei wird zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Geldanlagen unterschieden.
Erfahren Sie welcher Anlagehorizont sich für Sie und Ihre Anlageziele eignet und wie Sie von den verschiedenen Geldanlagen profitieren können.

Kurzfristige Geldanlage: Die Renditechance des Portfolios erhöhen

Eine kleine Erbschaft, Geld aus einem Bausparvertrag, eine Prämie vom Arbeitgeber: Kapital, das nicht unmittelbar benötigt wird, eignet sich ausgezeichnet zur kurzfristigen Geldanlage. Es eröffnet Privatinvestoren die Chance, ihr Portfolio um eine aussichtsreiche Anlage zu erweitern, ohne dabei die Liquidität zu gefährden. 

Kurzfristige Geldanlagen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und zeichnen sich besonders durch Ihre Flexibilität und ständige Verfügbarkeit aus, sodass Sie auch auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren können.

Geld kurzfristig in Tages- und Festgeld anlegen

Klassische Anlageprodukte für kurzfristige Geldanlagen sind Tages- und Festgeld. Der Vorteil dieser Assetklassen gegenüber dem Sparbuch ist, dass bei den meisten Anbietern keine Kündigungsfristen bestehen und Sie so das Vertragsverhältnis beenden können. Auch auf einem Festgeldkonto können Sie kurzfristig Ihr Geld anlegen, allerdings ist das Geld für diesen festgelegten Zeitraum nicht frei verfügbar.

Beachten Sie bei kurzfristigen Geldanlagen allerdings stets die Mindest- und Maximaleinlagen, nicht bei jedem Anbieter können Sie bereits ab einer geringen Summe Geld anlegen.

Tages- und Festgeld eignen sich nicht als alleinige Geldanlage

Angesichts der lang anhaltenden Niedrigzinsphase bieten klassische Geldwerte wie Tages- und Festgeld derzeit keine Wertstabilität. Im Gegenteil, die Kaufkraft der Anlage verringert sich Jahr für Jahr erheblich. Aus diesem Grund eignen sich diese klassischen Geldanlagen nur als Beimischung des Portfolios und nicht als alleinige Geldanlage.

Es ist demnach gut, kurzfristige Geldanlagen mit in das Portfolio aufzunehmen, um flexibel und liquide auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Für den Vermögensaufbau sind allerdings mittel- und langfristige Geldanlagen besser geeignet.

Mittelfristige Geldanlagen: ein Muss für jedes Portfolio

Neue Möbel, eine Fernreise, ein neues Auto – mittelfristige Geldanlagen helfen, Konsumwünsche wahr werden zu lassen. Zielsparer haben dabei die Wahl zwischen sicheren Investments mit schwacher Rendite und chancenreichen Anlagen, bei denen ein Verlustrisiko besteht. Hier ist ein Überblick über die besten Investments mit einer Laufzeit zwischen zwei und zehn Jahren.

Die sichere Bank: Geld mittelfristig anlegen

Zu den sicheren mittelfristigen Geldanlagen zählen in erster Linie zwei Sparprodukte: Banksparpläne und Festgeld. Ihr großer Vorteil: Die Einlage ist inklusive der Zinsen bis zu einer Summe von 100.000 Euro durch den europäischen Einlagensicherungsfonds geschützt. Selbst für den Fall, dass die Bank Pleite geht, sind die Ersparnisse somit bis zu dieser Grenze sicher.

Beim Festgeld legt der Investor einmalig eine fixe Summe für einen zuvor festgelegten Zeitraum auf ein Konto an, zum Beispiel 10.000 Euro. Bei einer Anlage über zehn Jahre liegt der höchstmögliche Zins bei etwa 2,2 Prozent, bei einem Anlagehorizont von fünf Jahren verringert sich der Zins auf derzeit rund 1,8 Prozent. Der Ertrag inklusive Zinseszins liegt demnach bei 2.431 Euro beziehungsweise 933 Euro.

Beim Banksparplan fließt eine feste monatliche Summe über einen zuvor definierten Zeitraum auf ein Sparkonto, zum Beispiel 200 Euro. Bei einer Laufzeit von sieben Jahren liegt die Ansparsumme bei 16.800 Euro. Das bringt beim besten Anbieter aktuell 1,6 Prozent Zinsen und somit eine Ablaufleistung in Höhe von etwa 17.781 Euro. 

Teuerungsrate: Gefahr für die Rendite

Das Problem für Investoren, die auf diese Weise mittelfristig Geld anlegen, liegt im sehr geringen Ertrag. Angesichts der aktuellen Inflationsrate in Deutschland von 1,1 Prozent (Stand: Oktober 2019) wird der Gewinn nahezu von der Teuerung vernichtet. Hinzu kommt, dass Zinseinnahmen oberhalb der Freigrenzen der 25-prozentigen Kapitalertragssteuer unterliegen. Folglich ist die Realisierung größerer Konsumwünsche allein mit Erträgen aus klassischen mittelfristigen Geldanlagen kaum möglich. 

Chancenorientierte mittelfristige Geldanlagen

Alternativ, besser aber als Beimischung zum Anlageportfolio, gibt es mittelfristige Geldanlagen, die die Chance auf wesentlich höhere Renditen bieten. Allerdings steigt mit der möglichen Rendite auch das Risiko, Verluste zu erleiden. Zu diesen Anlageprodukten zählen beispielsweise das Fondssparen, Aktien sowie andere Wertpapiere wie Investments in Schiffsbeteiligungen, wie sie die New Shore Invest vermittelt.  

Beim Fondssparen investiert der Anleger ähnlich wie beim Banksparplan eine feste monatliche Summe. Denkbar sind beispielsweise Investments in Aktien- oder Immobilienfonds. Die mögliche Rendite liegt je nach konkretem Fokus des Fonds bei 4 bis 5 Prozent oder mehr. Jedoch ist die Rendite nicht garantiert, und es ist nicht sicher, ob das eingesetzte Geld nicht teilweise oder ganz verloren geht. 

Das gilt auch für Aktien-Investments, die sich in der Regel eher als Geldanlage über 20 oder 30 Jahre eignen. Zielsparer mit kürzerem Anlagehorizont laufen Gefahr, dass sie ihre Aktien in einer Baisse verkaufen müssen, weil sie das investierte Geld zu einem festen Zeitpunkt für den Autokauf oder die Anschaffung einer neuen Küche benötigen. 

Vor einem ähnlichen Problem stehen Fondsanleger. Darum sind diese Investments für die mittelfristige Geldanlage relativ riskant. Zudem lässt sich nicht seriös einschätzen, wie sich der Wert von Aktienportfolios und Fonds entwickeln wird. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit sagt nichts darüber aus, wie die Anlagen in der Zukunft performen.

Warum mittelfristige Geldanlagen mit höherem Anlagerisiko ins Portfolio gehören

Von der New Shore Invest vermittelte Wertpapiere auf Schiffsbeteiligungen haben je nach Projekt eine Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren, die prognostizierte Rendite beträgt 5 bis 10 Prozent. Die Beteiligungen richten sich ausdrücklich an Privatanleger und bieten diesen die Möglichkeit, mit Einlagesummen zwischen 1.000 und 10.000 Euro an der künftigen Entwicklung der Transportschifffahrt teilzuhaben. Wie bei Aktien- oder Fondsinvestments ist die Rendite nicht sicher. Es besteht die Gefahr, Verluste zu erleiden – gemäß der alten Weisheit: Rendite und Risiko sind Geschwister.

Der Blick auf die schwache Rendite sicherer mittelfristiger Geldanlagen verdeutlicht, dass sich auch ein bescheidenes Sparziel derzeit nur durch wohldosierte Beimischung von Investments mit höherem Anlagerisiko ins Portfolio erreichen lässt.

Langfristige Geldanlage: Der beste Weg zum Vermögensaufbau

Ein Vermögen lässt sich in der Regel nicht innerhalb weniger Monate oder Jahre aufbauen. Nur langfristige Geldanlagen und Geduld führen zum Ziel. Mit sicheren Investments wie Festgeld oder Sparbriefen allein ist allerdings über einen längeren Zeitraum kein Vermögensaufbau möglich. Um eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen, bedarf es zusätzlich etwas Mut zum Risiko. Lesen Sie hier, wie Sie erfolgreich den Grundstein für ein Vermögen legen. 

Geld langfristig anlegen mit Renditechance 

Langfristige Geldanlagen laufen mindestens über einen Zeitraum von zehn Jahren. Solche Investments sind nur sinnvoll und möglich, wenn Sie einen Teil Ihres Kapitals länger entbehren können und Ihre Liquidität mit kurzfristig verfügbarem Geld jederzeit sichergestellt ist.

Entsprechend besteht das Fundament einer langfristigen Geldanlage immer aus klassischen Geldwerten, wie zum Beispiel Tages- oder Festgeld. Diese Basisanlagen sind wichtig, weil sie neben hoher Sicherheit auch die notwendige Liquidität ins Portfolio bringen. Doch ist der Ertrag solcher Anlageprodukte gering, weshalb sie kaum zum Aufbau eines Vermögens beitragen. 

Dafür sind Investments notwendig, die die Chance auf eine höhere Rendite eröffnen. Schubkraft fürs Portfolio liefern beispielsweise Aktien, Schiffsbeteiligungen, Immobilien oder Unternehmensanleihen. 

Schiffsbeteiligungen als langfristige Portfolio-Beimischung 

So liegt die prognostizierte jährliche Rendite von New Shore Invest vermittelter Schiffsbeteiligungen je nach Projekt bei fünf bis zu zehn Prozent. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren besteht somit die Chance, dass das eingesetzte Kapital um 50 Prozent anwächst oder es sich im günstigsten Fall sogar verdoppelt. 

Die Chance auf eine höhere Rendite bedeutet gleichzeitig ein höheres Risiko für den Investor. Die prognostizierte Rendite kann teilweise oder ganz ausbleiben. Zudem besteht auch für das angelegte Kapital ein Verlustrisiko. Das gilt gleichermaßen für Investments in Aktien, Immobilien, Schiffsbeteiligungen oder Anleihen. Aus diesem Grund empfehlen sich solche Anlageformen nur als chancenreiche Beimischung fürs Portfolio.  

Langfristige Geldanlagen umschichten

Grundsätzlich hat eine langfristige Geldanlage den Vorteil, dass sie nicht laufend überprüft werden muss. Eine Kontrolle, ob das Investment die Renditeerwartungen erfüllt, ist dennoch mindestens einmal im Jahr sinnvoll. Im Notfall, also bei extremem Wertverfall der Anlage, kann es ratsam sein, das Kapital abzuziehen und dabei auch Verluste in Kauf zu nehmen. 

Generell zeichnet sich eine langfristig ausgerichtete Anlagestrategie jedoch durch Kontinuität aus. Dahinter steht das Wissen, dass sich kurzfristige Verluste meist über die Jahre ausgleichen und Investoren mit langem Atem schließlich doch Gewinne einfahren.

Ändert sich aber Ihre Anlageplanung oder ist ein Termin absehbar, zu dem Sie das Kapital aus der langfristigen Geldanlage benötigen, schichten Sie es frühzeitig in eine sichere Geldanlage um. Für die Überführung des Kapitals empfiehlt sich idealerweise ein Zeitpunkt, an dem das Investment gerade gut bewertet wird. 

Wer dagegen kurzfristig, zum Beispiel aufgrund von Liquiditätsproblemen, aus einer Anlageform wie Aktien aussteigt, läuft Gefahr, den Gewinn deutlich zu schmälern oder gar Verluste zu erleiden. Darum ist bei Investments mit langem Anlagehorizont eine ebenso langfristige Finanzplanung von großer Bedeutung.

Fazit

Ein gutes Portfolio sollte neben verschiedenen Assetklassen auch Produkte mit unterschiedlichem Anlagehorizont beinhalten. Dabei sollten sowohl kurzfristige, als auch mittel- und langfristige Geldanlagen berücksichtigt werden. Assets mit einem kurzfristigen Anlagehorizont sorgen für die nötige Flexibilität und überzeugen durch die schnelle Verfügbarkeit des Geldes. Auf diese Weise können Anleger auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren und besitzen stets liquide Mittel.
Auch mittelfristige und langfristige Geldanlagen gehören in jedes Portfolio. Sie sollen für die Rendite im Portfolio sorgen und den Vermögensaufbau unterstützen. Dabei müssen Anleger stets das Risiko gegenüber der Rendite abwägen.

Bildnachweis: iStock, 641421562, YurolaitsAlbert

Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.