Monatlich Geld anlegen und ein Vermögen aufbauen

Monatlich Geld anlegen

Fondssparen mit Aktien oder Immobilien, ETFs oder der klassische Ansparplan – es gibt viele Möglichkeiten, monatlich Geld anzulegen. Schon mit einer Summe ab 50 Euro pro Monat lässt sich ein kleines Vermögen ansparen, Ausdauer zahlt sich für Investoren aus. Hier erfahren Sie, wie Sie am besten monatlich Geld anlegen, um ein komfortables finanzielles Polster zu erwirtschaften.

Mit staatlichem Zuschuss monatlich Geld anlegen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Sparplänen: staatlich geförderte Riester-Sparverträge und Investments ohne Förderung. Bei Riester-Verträgen erhalten Sparer vom Staat einen jährlichen Zuschuss von bis zu 154 Euro auf das Ersparte. Für jedes Kind bekommen sie noch einmal bis zu 300 Euro Zulage pro Jahr.

Allerdings müssen Privatanleger die Vertriebs- und teilweise sehr hohen Verwaltungskosten in ihre Renditekalkulation mit einbeziehen. Gerade in den ersten Jahren der Laufzeit drücken diese Kosten die Rendite erheblich. Einige Anbieter garantieren lediglich eine Auszahlungssumme in Höhe der über die Jahre getätigten Einzahlungen – ein dickes Minusgeschäft für Anleger: Neben den hohen Gebühren nagt zusätzlich die Teuerungsrate an der Rendite. In solchen Fällen sind Sparpläne ohne staatliche Förderung die bessere Wahl.

Geld anlegen, monatlich einzahlen in Aktien- und Immobilienfonds

Investments ohne staatliche Förderung sind insbesondere für Anleger interessant, die keine Kinder haben. Der Grund: Ohne die Kinderförderung rechnet sich ein Riester-Vertrag meist nicht. Weiterer Vorteil der nicht geförderten Sparpläne: Sie erfordern weniger Verwaltungsaufwand und sind daher gewöhnlich kostengünstiger.

Wer über einen langen Zeitraum monatlich Geld anlegen möchte, kann auf Aktienfonds setzen. Je nach aktueller Börsensituation kauft der Privatanleger mit einem festen monatlichen Sparbetrag mal mehr, mal weniger Anteile. Bisher war Aktienfondssparen für langfristig denkende Investoren fast immer eine sichere Bank. So hat sich beispielsweise der Deutsche Aktienindex (DAX) in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt.

Selbst abzüglich der Ausgabeaufschläge und Depotgebühren bleibt Privatanlegern ein hoher Gewinn. Aus der zurückliegenden Entwicklung des Aktienmarktes lässt sich allerdings nicht ableiten, wie die Börsen zukünftig performen werden. Auch Verluste sind möglich.

Immobilienfonds haben nach Angaben des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) seit 1996 unter Einbeziehung von Ausgabeaufschlägen 2,9 Prozent Rendite pro Jahr erzielt. Wie bei Aktienfonds lässt sich daraus aber nicht ableiten, wie die Wertentwicklung in Zukunft sein wird.

Monatlich Geld anlegen mit ETFs

Eine kostengünstige Alternative zu gemanagten Aktienfonds sind sogenannte Exchange-Traded Funds, kurz ETFs. Die Fonds sind an einen Index wie DAX, Dow Jones, MSCI World oder Euro Stoxx gekoppelt. Wer auf diese Weise monatlich Geld anlegt, streut das Investment automatisch auf alle Werte, die im ausgewählten Aktienindex enthalten sind.

Durch die Kopplung an einen Index sind ETFs erheblich kostengünstiger als herkömmlich gemanagte Fonds. Auch bei Investments in ETFs sind jedoch Verluste möglich, wenn sich die Aktienkurse nach unten bewegen. Darum eignen sich diese Indexfonds ebenso wie gewöhnliche Aktienfonds nur als langfristige Geldanlage. Wie alle Börseninvestments bieten ETF-Investments die Chance auf eine überdurchschnittliche Rendite, doch tragen Anleger zugleich ein erhöhtes Verlustrisiko.

Ansparplan: Sichere Geldanlage, geringe Rendite

Banken und Sparkassen bieten eine weitere Möglichkeit an, monatlich Geld anzulegen: den Ansparplan, oft auch Banksparplan genannt. Hier ist das Ersparte dank Einlagensicherung zwar sicher. Doch liegt die Verzinsung eines über zehn Jahre laufenden Ansparplans mit derzeit maximal 1,8 Prozent lediglich auf dem Niveau der aktuellen Preissteigerungsrate. Das Investment taugt somit allenfalls zum Werterhalt, nicht aber für einen aktiven Vermögensaufbau.

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Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.