Die Revolution der Schiffsbeteiligungen – so geht investieren in Schiffe heute

in Schiffe investieren

Immer mehr Investoren sind insbesondere aufgrund des Börsencrash im Zuge der Coronapandemie auf der Suche nach einer attraktiven Alternative zu Aktien, ETFs und Co., um ihr Portfolio nachhaltig zu diversifizieren. Genau diese Chance eröffnet die Investition in aussichtsreiche und moderne Schiffsprojekte.
Für die Beteiligung an der Assetklasse Schiff bieten sich allerdings kaum Möglichkeiten. Anleger können entweder Aktien von internationalen Schifffahrtsfirmen erwerben, oder seit neuestem, Schiffswertpapiere von einzelnen und aussichtsreichen Schiffsprojekten über New Shore Invest zeichnen und auf diese Weise von attraktiven Renditen und der Tonnagesteuer profitieren.
Im Folgenden stellen wir die Investitionsmöglichkeiten gegenüber und zeigen, welche dieser Möglichkeiten die zukunftsweisendere und chancenreichere Anlage für interessierte Investoren ist.

Die Vergangenheit der Schiffsinvestitionen

Insbesondere Schiffsfonds besitzen bei erfahrenen Investoren des Finanzmarktes keinen positiven Ruf. Der Grund hierfür ist die ausgesprochene Boom-Phase der Schifffahrt zwischen den Jahren 2005 bis 2008, in denen überteuerte Schiffsfonds von Banken, Sparkassen und Vermögensanlagevermittlern gerne als vermeintlich sichere Anlagen mit überdurchschnittlich guten Renditen an Privatinvestoren verkauft wurden. Daraufhin folgte die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008. Durch diese erlitten Anleger der verschiedensten Märkte teilweise herbe Verluste. Neben Märkten wie dem Aktien- und Immobilienmarkt, war auch der Schiffsmarkt von den Auswirkungen stark betroffen. Im Zuge der Krise sank die Nachfrage und mit dieser auch die Frachtraten, wodurch sich eine Überkapazität an Transportschiffen ergab. Infolgedessen sanken auch die Charterraten und schließlich die Schiffswerte selbst.
In dieser Zeit konnten zahlreiche Fonds nicht kostendeckend wirtschaften und gerieten in die Insolvenz. Dies war der Grund, weshalb viele Anleger von Schiffsfonds den Verlust ihres eingesetzten Kapitals erleiden mussten, obwohl Sie in der Annahme waren eine sichere Anlage gezeichnet zu haben. Es folgten Klagewellen und der Schiffsanlagemarkt geriet in seiner Gesamtheit in Verruf.

Der Schiffsmarkt heute – Investoren können von Nischen profitieren

Schiffsfonds konzentrierten sich in erster Linie auf den Massenmarkt, das heißt große Standardschiffe, wie zum Beispiel Containerschiffe, Tanker und Massengutfrachter. Diese Bereiche haben, auch durch die Corona-Krise wiederentfacht, nach wie vor mit einem Überangebot an (mittlerweile alter) Tonnage zu kämpfen. Wenige Player, die in der Lage waren sich der Altlasten zu entledigen, sind jetzt in der Lage sich mit der dringend notwendigen und innovationsbedürftigen Schifffahrt von morgen auseinander zu setzen. Chancen ergeben sich in ausgewählten Segmenten. Durch die ausbleibenden Investitionen der vergangenen Jahre, wie beispielsweise in den Short Sea Market (Kurzstreckenseeverkehr), sind bestimmte Märkte innerhalb der Schifffahrt geprägt von veralteten Flotten, die verstärkt durch die neuen Umweltauflagen der IMO (International Maritime Organisation), die am 01.01.2020 in Kraft getreten sind, vor der Ausmusterung stehen, weil sich Nachrüstungen mit moderner Umwelttechnik schlicht nicht rechnen.
Die dadurch zu erwartende abnehmende Zahl an Transportschiffen führt denklogisch zu einer verbesserten Flottenauslastung der bestehenden Schiffe und der Notwendigkeit für die Investition in moderne Schiffsneubauten. Denn Schifffahrt ist heute als auch in Zukunft für den globalen Warenaustausch unabdingbar: 90% des weltweiten Handels findet auf dem Seewege statt, weil es das effizienteste Transportmittel und alternativlos ist. 70% der Erdoberfläche besteht aus Wasser, die meisten Großstädte und Ballungsgebiete liegen in küstennahen Gebieten, Seen und Flüssen. Der internationale Währungsfonds geht trotz der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus für das Jahr 2021 von einem Wirtschaftswachstum von 5,8% aus.
Dieser zu erwartende Wirtschaftsaufschwung fördert auch den globalen Handel und damit das Wachstum der Transportschifffahrt. Investoren, die bereits jetzt in aussichtsreiche Schiffsprojekte investieren, können demnach künftig von steigenden Charterraten und attraktiven Renditen profitieren (antizyklische Anlagestrategie).

Möglichkeiten in Schiffe zu investieren

Für die Beteiligung an Schiffen bieten sich für Anleger wenige Möglichkeiten. Die Bekannteste, aber aufgrund der Vergangenheit negativ behaftet, sind Schiffsfonds. Der öffentliche Vertrieb von Schiffsfonds wurde komplett eingestellt. Gute Schiffsprojekte werden ausschließlich privat und unter wenigen wohlhabenden Investoren platziert und stehen normalen Privatinvestoren nicht zur Verfügung. Die Alternative sind Aktien großer internationaler Schifffahrtsunternehmen, oder, neuerdings Schiffswertpapiere, die von New Shore Invest angeboten werden. Im Folgenden wollen wir die Anlagemöglichkeiten näher beleuchten:

  1. Aktien von großen Schifffahrtsunternehmen
  2. Geschlossene Schiffsfonds im Rahmen von „Private Placements“
  3. Schiffswertpapiere – die Zukunft der Schiffsinvestitionen

Aktien von großen Schifffahrtsunternehmen

Die drei großen Börsen, an denen Aktien von börsennotierten Schifffahrtsunternehmen gehandelt werden, sind NASDAQ und NYSE in New York und der Oslo Stock Exchange. In Deutschland gibt es weder einen nennenswerten Handel mit Schifffahrtsaktien, noch börsennotierte Schifffahrtsunternehmen. Der Handel in New York und Oslo findet vorwiegend in US-Dollar oder Norwegischen Kronen statt, aus Deutscher Anlegersicht besteht also ein Währungsrisiko. Die Unternehmen sind vornehmlich in den Hauptschifffahrtsbereichen tätig, wie zum Beispiel Tank-, Gas-, Massengut und Containerschifffahrt. Die wohl bekanntesten Unternehmen sind hierbei wohl die Norwegische Frontline oder Wallenius Wilhelmsen oder Navios und Golar LNG in New York.

Die Schwankungen der jeweiligen Schifffahrtsmärkte schlagen sich häufig unmittelbar in den Aktienkursen der Unternehmen wieder, generell sind Schifffahrtsaktien sehr volatil, d.h. unterliegen starken, kurzfristigen Schwankungen, häufig mehrere Prozent am Tag. Eine hohe Volatilität ist am Aktienmarkt Ausdruck von hohem Risiko. Dem sehr hohen Risiko stehen natürlich auch sehr hohe potentielle Renditen gegenüber. Die durchschnittliche Dividendenrendite der 42 Top-Schifffahrtsaktien beträgt, laut dividend.com, 5,69% (Stand Mai 2020). Erfolgreiche Anlagestrategien in Schifffahrtsaktien erfordern ein hohes Maß an Fachwissen.

Viele Aktien werden nicht liquide gehandelt, das heißt der Kauf und Verkauf kann sich auf Grund eines fehlenden Käufers oder Verkäufers auf der Gegenseite als schwierig gestalten. Zum Handel von Aktien braucht man ein Aktiendepot, das vorher bei einer Bank oder Onlinebroker eingerichtet werden muss und gebührenpflichtig ist. Zuzüglich zu Transaktionskosten kommen auf etwaige Gewinne die Kapitalertragssteuer in Höhe von 25% noch hinzu, bzw. eine Quellensteuer des jeweiligen Landes in dem das börsennotierte Unternehmen registriert ist. Anleger sollten sich vor einer Investition in Schifffahrtsaktien also sehr gründlich informieren. Analysen und Marktberichte sind jedoch meist lediglich auf Englisch verfügbar.

Geschlossene Schiffsfonds im Rahmen von Private Placements

Die wenigen verbleibenden Schiffsfonds zählen zumeist zu den geschlossenen Fonds. Das bedeutet, ausschließlich wohlhabende Anleger mit Verbindungen zu Reedern und Initiatoren können innerhalb einer begrenzten Platzierungsphase in ein oder ein Portfolio aus Schiffen investieren. Dabei ist der Verkauf der erworbenen Anteile innerhalb der Laufzeit auf dem Zweitmarkt aus Liquiditätsgründen nur schwer möglich, sodass Anleger über einen Zeitraum von 10 bis 25 Jahren ihre Anteile halten müssen, egal wie sich der Schiffsmarkt in dieser Zeit entwickelt.

Investoren in Schiffsfonds, die meist nur wenigen und wohlhabenden Investoren in Form von s.g. „Private Placements“ zur Verfügung stehen, können sich sowohl an dem Bau eines oder mehrerer Schiffe beteiligen, als auch am Betrieb dieser. Geschlossene Schiffsfonds investieren hierbei direkt in Containerschiffe, Tanker oder Massengutfrachter, die häufig mit mittel- oder langfristigen Charterverträgen ausgestattet sind.

Auch wenn Investoren von attraktiven Renditen profitieren können, haben Schiffsfonds einen entscheidenden Nachteil: hohe Weichkosten. Diese Weichkostenquote liegt bei vielen Anbietern häufig bei über 20% des eingesetzten Kapitals. Zusätzlich dazu fallen häufig laufende jährliche Gebühren an, die die Renditen deutlich schmälern. Weiterhin müssen Anleger von Schiffsfonds zumeist ein Aufgeld (Agio) für ihre Investition zahlen.

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Weichkosten sind Gebühren, die während der Auflegung eines Fonds und dessen Betrieb anfallen. Zu den Weichkosten zählen hierbei unter anderem Vertriebsprovisionen, Gründungs- und Marketingkosten sowie Verwaltungskosten.

Auch wenn Schiffsfonds nach der Investition einen geringen Verwaltungsaufwand bedeuten, bestehen neben dem Totalverlustrisiko auch Währungsrisiken oder das Risiko der Rückforderung der Ausschüttungen.

Vorteile

  • Chance auf attraktive Renditen zwischen 5-8%
  • geringer Verwaltungsaufwand
  • Gute Diversifizierung

Nachteile:

  • Kaum verfügbar und ausschließlich wohlhabenden Investoren vorenthalten
  • Meist hohe Weichkosten
  • Ausschüttungen können zurückgefordert werden
  • Währungsrisiken
  • geringe Transparenz

Schiffswertpapiere – die Zukunft der Schiffsinvestitionen

Schiffswertpapiere bilden eine ganz neue Form der Schiffsbeteiligungen. Ähnlich wie bei der Investition in Aktien, werden Anleger Miteigentümer eines Schiffes. Infolgedessen werden sie auch direkt an den Gewinnen, die das Schiff erwirtschaftet, beteiligt und erhalten laufende Ausschüttungen. Die Renditen liegen hierbei zwischen 5% und 8% pro Jahr.
Auch bei der Geldanlage in Schiffswertpapiere können sich Investoren an dem Bau sowie dem Betrieb eines aussichtsreichen Schiffes beteiligen. Im Gegensatz zu Schiffsfonds überzeugen Schiffswertpapiere allerdings mit deutlich geringeren Weichkosten (Reduktion um mehr als 50%). Der Grund hierfür liegt in dem effizienten Online-Vertrieb über eine Vermittlungsplattform und in der sehr viel günstigeren Strukturierung und Verwaltung.
Weiterhin wird für die Zeichnung dieser Schiffsinvestitionen kein Aufgeld (Agio) verlangt und Investoren können sich bereits ab einer geringen Zeichnungssumme von 1.000€ an dieser Anlageklasse beteiligen. Auf diese Weise ist es möglich, dass Anleger ihr zur Verfügung stehendes Kapital auf mehrere Assetklassen verteilen und somit ihr Risiko breiter streuen können.
Ein weiterer Vorteil dieser Form der Investition in Schiffe ist, dass die erworbenen Anteile zu jedem Zeitpunkt an Dritte verkauft werden können und nicht innerhalb der gesamten Laufzeit gehalten werden müssen. Der technische und rechtliche Übertragungsprozess ist hierbei, ähnlich wie beim Aktienhandel unkompliziert und papierfrei. Gesellschafterbeschlüsse oder der Gang zum Notar entfällt, anders als bei konventionellen geschlossenen Schiffsfonds.
Einen ganz besonderen Vorteil für Schiffsinvestoren bietet die Gewinnermittlung nach Tonnagesteuer. Diese ist ein Privileg der deutschen Handelsschiffahrt und sorgt dafür, dass Gewinne aus der Beschäftigung des Schiffes lediglich mit einem Prozentsatz von unter 1% besteuert werden. Das bedeutet, dass Investoren aufgrund der niedrigen Steuerlast deutlich mehr von ihrer Rendite erhalten bleibt, als bei der Geldanlage in Aktien beispielsweise.

Vorteile

  • attraktive Renditen zwischen 5-8% und niedrige Steuerlast
  • kein Agio (Aufgeld)
  • geringe Zeichnungssummen
  • deutlich geringere Weichkosten
  • Handelbarkeit der Anteile auf Zweitmarkt
  • Keine Depot- und Transaktionskosten
  • Hohe Transparenz

Nachteile

  • Teil- oder Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals

Die über die Plattform New Shore Invest vermittelten Schiffswertpapiere

Die Plattform New Shore Invest vermittelt hierbei Wertpapiere aussichtsreicher Schiffsprojekte. Dank der Finanzierung mit Hilfe einer Vielzahl an Investoren können aussichtsreiche und kostenintensive Schiffsprojekte realisiert werden und Anleger erhalten die Chance, sich auch mit geringeren Beträgen zu beteiligen.
Die Schiffs- und Finanzierungsexperten von New Shore Invest wählen hierbei ausschließlich aussichtsreiche Schiffsprojekte aus, deren Prognosen als überdurchschnittlich eingestuft werden. Aus diesem Grund werden häufig Schiffsprojekte angeboten, die innerhalb des European Short Sea Market beschäftigt werden. Dank der abnehmenden Zahl an Transportschiffen innerhalb dieses Segments, bieten sich hier besonders hohe Chancen für Investoren, aufgrund steigender Nachfrage und verbesserter Flottenauslastung.

Gesetzlicher Warnhinweis:
Der Erwerb von Schiffswertpapieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
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