Risiken

Der Erwerb dieser Wertpapiere ist mit erheblichen Risiken verbunden. Hierzu zählen insbesondere folgende:

  • Totalverlustrisiko

    Die prognostizierten Renditen hängen unmittelbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Emittentin zusammen. Bei anhaltend negativem Geschäftsverlauf können die Ausschüttungen sowie die Abfindung nicht wie prognostiziert erzielt werden. Neben dem Risiko der ausfallenden Ausschüttungen ist der Erwerb dieses Wertpapiers daher auch mit einem Teil- oder Totalverlustrisikos verbunden.

  • Fertigstellungsrisiko

    Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer späteren Ablieferung als geplant oder eine Ablieferung bspw. durch eine Insolvenz der Bauwerft gar nicht erfolgt. Zwar sieht der Bauvertrag Vertragsstrafen für den Fall einer von der Werft zu verschuldenden verspäteten Ablieferung vor, doch kann dies dennoch zu negativen Auswirkungen der Einnahmesituation der Emittentin führen.

    Kommt es zu keiner Fertigstellung, aus Gründen, die die Werft zu vertreten hat, sind die Anzahlungen durch sog. Refund-Garantien abgesichert. Die Emittentin kann in diesm Fall von der Werft, die getätigten Anzahlungen von der Refund-Garantiegeberin (hier eine große chinesische Bank) zurückfordern. Die Durchsetzung dieses Anspruchs ist natürlich wiederum rechtlich wie prozessual mit Risiken verbunden.

    Zu Absicherung des Währungsrisikos, das sich aus der Finanzierung in EUR und dem Kaufpreis des Schiffes in USD ergibt, hat die Emittentin mit einer deutschen Bank ein Devisentermingeschäft abgeschlossen. Ein Devisentermingeschäft beinhaltet – bei Nichterfüllung durch die Emittentin, d.h. im Falle der Nichtablieferung des Schiffes, und abhängig von den künftigen Marktentwicklungen – ein erhebliches Verlustrisiko. Als Sicherheiten wurden zu Gunsten der Bank die Refund-Garantien abgetreten sowie eine Garantie der ARKON Shipping GmbH & Co. KG abgegeben. Dies kann dazu führen, dass eine Rückzahlung nur zum Teil oder sogar gar nicht erfolgen könnte.

  • Betriebsrisiko

    Die Investitionsrechnung und daraus hergeleiteten prognostizierten Renditen basieren auf Annahmen. Liegen z.B. die Schiffsbetriebskosten beispielsweise durch Personalkostensteigerungen, höhere Reparatur- und Instandsetzungskosten oder höhere. über den Annahmen zum Zeitpunkt bei der Investitionsentscheidung, kann dies negative Auswirkungen auf die Emittentin haben.

  • Ertragsrisiko

    Die Entwicklung der tokenbasierten Kommanditanteile hängt unmittelbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Projektgesellschaft zusammen. Trotz der genannten Ertragssicherheit, die maßgeblich von der Solvenz des Vertragspartners, Wilson ASA, abhängt, muss der Anleger kalkulieren, dass bei anhaltend negativem Geschäftsverlauf die geplanten Ausschüttungen nicht erzielt werden können und die Abfindung gefährdet ist. Somit muss der Anleger neben ausfallenden Ausschüttungen auch den Teil- oder Totalverlust seines eingesetzten Kapitals wirtschaftlich verkraften können.

  • Verlust des Private Keys

    Der sog. Private Key wird ausschließlich von dem Anleger selbst verwahrt. Die Emittentin kennt den Private Key eines Anlegers nicht, sie kann den Private Key weder wiederbeschaffen noch den Zugang zu den Wallets auf irgendeine andere Weise wiederherstellen oder ermöglichen. Der Verlust des Private Keys kann daher dazu führen, dass der Anleger keinen Zugriff mehr auf die von ihm gezeichneten Token hat und weder über Token verfügen kann noch seine damit verbundenen Ansprüche geltend machen kann.

Weitere Informationen und Risiken können Sie dem Wertpapierinformationsblatt (WIB), welches auf der Internetseite der Emittentin (new-shore-invest.de/projekte/rhas-5/downloads) veröffentlicht wurde und dort kostenlos heruntergeladen werden kann. Potenzielle Anleger sollten das WIB lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen.